📚 EDIFACT & Market Communication

Top Questions: MaKo/EDIFACT

Häufig gestellte Fragen zu MaKo/EDIFACT im deutschen Energiemarkt.

#MaKo/EDIFACT#FAQ#Energiewirtschaft#MaKo
📖 17 Fragen✍️ Veröffentlicht: 23.1.2026
Wie ist die Struktur einer UTILMD-Nachricht für Gerätewechsel?

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Detaillierte FAQ-Antwort(14 Wörter)
Was ist der Unterschied zwischen APERAK und CONTRL?

Kurzer Praxisleitfaden: APERAK vs. CONTRL

CONTRL prüft die formale Korrektheit einer EDIFACT-Nachricht (z. B. UTILMD, MSCONS):

  • Zweck: Syntaxprüfung (Struktur, Pflichtfelder, Datentypen).
  • Prüfung: Automatisch nach Empfang (außer bei technischen Fehlern).
  • Rückmeldung:
    • AP (Accepted) → Nachricht wird weiterverarbeitet.
    • RJ (Rejected) → Syntaxfehler → komplette Nachricht neu senden.
  • Frist: 1 Werktag (Strom/Gas).

APERAK prüft die fachliche Richtigkeit (z. B. Zählpunkt-ID, Messwerte, Verträge):

  • Zweck: Inhaltliche Prüfung (Plausibilität, Marktregeln).
  • Prüfung: Nur nach erfolgreicher CONTRL (AP).
  • Rückmeldung:
    • AK (Acknowledgement) → Verarbeitung erfolgreich.
    • ER (Error) → Fachlicher Fehler → betroffene Geschäftsvorfälle korrigieren und neu senden.
  • Frist: 2 Werktage (Strom/Gas).

Praktische Handhabung

  • CONTRL-Fehler (RJ)Komplette Nachricht korrigieren und neu senden.
  • APERAK-Fehler (ER)Nur betroffene Geschäftsvorfälle korrigieren und neu senden.
  • Keine Antwort?Empfänger proaktiv kontaktieren (Fristen einhalten!).
  • Tools nutzen: EDI-Monitoring, BDEW-Validatoren, Ticket-Systeme.

Fazit:

  • CONTRL = "Ist die Nachricht formal korrekt?"
  • APERAK = "Sind die Daten inhaltlich richtig?"
  • Fristen einhalten, Fehler schnell beheben!
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Detaillierte FAQ-Antwort(1620 Wörter)
Welche Pflichtfelder enthält das MSCONS-Format?

Pflichtfelder im MSCONS-Format – Kurzübersicht MSCONS ist das zentrale EDIFACT-Format für Verbrauchs- und Messdaten im deutschen Energiemarkt. Die korrekte Befüllung der Pflichtfelder ist entscheidend, um Ablehnungen, Bilanzkreisabweichungen und regulatorische Sanktionen zu vermeiden. #### Wichtigste Pflichtfelder & Segmente | Segment | Pflichtfeld | Bedeutung | |-------------|-------------------------------|------------------------------------------------------------------------------| | UNB | Syntax-Identifier (UNOC:3) | Muss "UNOC:3" sein. Falsche Syntax führt zur Ablehnung. | | UNH | Nachrichtenreferenz (MSCONS:D:04B:UN:2.4c) | Muss exakt der MIG-Spezifikation entsprechen. | | BGM | Nachrichtentyp (380/381) | "380" für Verbrauchsdaten, "381" für Prognosen. | | DTM | Datum/Zeit (137, 203, 204) | Nachrichtendatum, Messperioden (Beginn/Ende). Falsche Zeitangaben führen zu Bilanzierungsfehlern. | | RFF | MaLo-ID (Z13), MeLo-ID (Z14) | 13-stellige MaLo-ID (Strom) oder 16-stellige (Gas), 11-stellige MeLo-ID. | | NAD | Marktpartner-ID (MS, LF, NB) | BDEW-Codes (z. B. "9900001234567" für Netzbetreiber). Falsche IDs führen zu Fehlleitungen. | | LIN | Positionsnummer (1++) | Jede Position muss eine eindeutige Nummer haben. | | QTY | Verbrauchswert (21:kWh/kW) | Einheit (KWH, KW, M3) muss korrekt sein. Falsche Einheiten führen zu Abrechnungsfehlern. | | STS | Status (7:1, 8:2) | "7:1" = plausibilisiert, "8:2" = Ersatzwert. Fehlende Statusangaben führen zu manuellen Nachbearbeitungen. | | UNT | Segmentanzahl | Muss mit…

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Detaillierte FAQ-Antwort(1637 Wörter)
Wie wird ein Lieferantenwechsel mit gleichzeitigem Einzug abgewickelt?

Lieferantenwechsel mit gleichzeitigem Einzug – Kurzfassung

Ein Lieferantenwechsel bei Einzug ist kein klassischer Lieferantenwechsel, sondern eine Neuanmeldung in einer neuen Marktlokation (MaLo). Der Kunde schließt einen neuen Liefervertrag ab, während der Netzbetreiber die Belieferung freigibt.

Wichtige Schritte:

  1. Vertragsabschluss – Kunde wählt neuen Lieferanten (oder fällt in Grundversorgung).
  2. Anmeldung beim Netzbetreiber – Lieferant sendet UTILMD (A11) mit MaLo-ID, Lieferbeginn und Zählernummer.
  3. Prüfung durch Netzbetreiber – Bestätigung (A15) oder Ablehnung (A99) innerhalb 1 Werktag.
  4. Messstellenfreigabe – MSB übermittelt Zählerstand (MSCONS) für die Abrechnung.
  5. Belieferungsstart – Ab bestätigtem Lieferbeginn übernimmt der neue Lieferant.

Fristen & Praxistipps:

Anmeldung (UTILMD) spätestens 3 Werktage vor Einzug (§ 14 StromNZV). ✅ Zählerstand innerhalb 10 Tage nach Einzug melden (MSCONS). ✅ Falls kein Lieferant gewählt: Grundversorger übernimmt automatisch (§ 41 EnWG).

Häufige Fehler & Lösungen:

Falsche MaLo-ID → Vorab Adressvalidierung. ❌ Doppelbelieferung → Netzbetreiber prüft automatisch. ❌ Verzögerte Messstellenfreigabe → Frühzeitig mit MSB abstimmen.

Fazit: Eine frühzeitige Anmeldung (5–7 Werktage Vorlauf) und korrekte Daten (MaLo-ID, Zählerstand) sind entscheidend für eine reibungslose Belieferung.

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Detaillierte FAQ-Antwort(1493 Wörter)
Welche CONTRL-Codes signalisieren syntaktische Fehler?

CONTRL-Codes für syntaktische Fehler – Kurzübersicht

Die CONTRL-Nachricht meldet Syntaxfehler in EDIFACT-Übertragungsdateien (z. B. UTILMD, MSCONS) und muss vom Empfänger innerhalb von 2 Werktagen versendet werden. Die wichtigsten Fehlercodes (ERC) sind:

ERC-CodeBeschreibungLösung
ERC+1UNA-Segment fehlt/falschUNA:+.? ' korrekt setzen
ERC+3UNB-Syntaxfehler (z. B. falsche MP-ID)Absender/Empfänger-ID prüfen
ERC+7UNH-Syntaxfehler (falsche Nachrichtenvariante)Nachrichtentyp korrigieren (z. B. UTILMD:D:04B:UN)
ERC+10Pflichtsegment fehlt (z. B. BGM)Fehlendes Segment ergänzen
ERC+11Segment-Syntaxfehler (falsche Trennzeichen)+ (Segment) und : (Datenelement) prüfen
ERC+13Pflicht-Datenelement fehlt (z. B. OBIS-Kennzahl)Fehlendes Feld ergänzen
ERC+14Datenelement-Syntaxfehler (z. B. falsches OBIS-Format)OBIS-Kennzahl korrigieren (z. B. 1-0:1.8.0*255)
ERC+15Wert unzulässig (z. B. Zählerstand zu groß)Wertebereich prüfen

Praktische Hinweise

  • CONTRL nur bei Syntaxfehlern (nicht bei fachlichen Fehlern – dafür APERAK).
  • Fristen einhalten: 2 Werktage für CONTRL, 5 Werktage für Fehlerbehebung.
  • Automatisierte Prüfung vor Versand (z. B. mit BDEW-Testplattform oder EDI-Validatoren).
  • Dokumentation führen (z. B. in SAP IS-U oder CS.EDI), um Fehlerhistorien nachzuverfolgen.

🔹 Merksatz: "Keine CONTRL ohne Syntaxfehler – keine APERAK ohne fachlichen Fehler!"

Bei Unsicherheiten: BDEW-Anwendungshandbuch (AHB) Version 2.4a oder EDI-Testtools nutzen.

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Detaillierte FAQ-Antwort(1295 Wörter)
Was bedeutet der UTILMD-Transaktionsgrund E01?

UTILMD-Transaktionsgrund E01 – Kurzfassung

E01 („Neuanlage einer Marktlokation“) ist der Transaktionsgrund in der UTILMD-Nachricht, der die Erstmeldung einer neuen Lieferstelle (Strom/Gas) signalisiert. Eine Marktlokation (MaLo) ist die abrechnungsrelevante Einheit (z. B. Haushaltszähler, EEG-Anlage) mit einer 11-stelligen MaLo-ID (z. B. DE00012345678).

Wann wird E01 verwendet?

  • Neuanmeldung eines Kunden (z. B. bei Umzug in ein neu gebautes Haus).
  • Inbetriebnahme einer EEG-/KWK-Anlage (bilanzierungsrelevant).
  • Anmeldung einer neuen Messlokation (z. B. bei Smart-Meter-Einbau).

Relevante Prozesse & Fristen

  • GPKE (Strom) / GeLi Gas (Gas):
    • Der Lieferant (LF) meldet die MaLo 3 Werktage vor Lieferbeginn beim Netzbetreiber (NB) an (§ 14 StromNZV/GasNZV).
    • Der NB bestätigt die Anlage per UTILMD (E01) innerhalb 1 Werktag.
  • MaBiS (Bilanzierung):
    • Die MaLo muss vor Lieferbeginn dem Bilanzkreis zugeordnet werden.

Praktische Hinweise

  • Fehler vermeiden: MaLo-ID, Adresse und Bilanzkreis prüfen.
  • Fristen einhalten: Verspätete Anmeldungen führen zu Lieferunterbrechungen.
  • Automatisierung nutzen: EDI-Systeme (z. B. SAP IS-U) und Prüftools (BDEW-Validator) helfen bei der korrekten Meldung.

Fazit: E01 ist der Startpunkt für jede neue Lieferstelle – ohne korrekte Meldung gibt es keine Belieferung!

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Detaillierte FAQ-Antwort(871 Wörter)
Wie werden OBIS-Kennzahlen in MSCONS verwendet?

OBIS-Kennzahlen in MSCONS – Kurzfassung für die Praxis

OBIS-Kennzahlen (z. B. 1-0:1.8.0*255 für Stromverbrauch) sind in MSCONS-Nachrichten essenziell für die Marktkommunikation (Abrechnung, Bilanzierung, Redispatch). Sie identifizieren Messwerte eindeutig und müssen den BDEW-Vorgaben (MSCONS-Anwendungshandbuch 3.1f) entsprechen.

Wichtige Anwendungsfälle & Fristen

ProzessOBIS-Kennzahlen (Beispiele)Frist
Abrechnung (GPKE)1-0:1.8.0*255 (Strom), 7-0:3.0.0*255 (Gas)Bis 5. Werktag Folgemonat
Bilanzierung (MaBiS/GaBi)1-0:1.8.0*255 (Verbrauch), 1-0:2.8.0*255 (Erzeugung)Täglich bis 14:00 Uhr Folgetag
Redispatch 2.01-0:16.7.0*255 (Leistung)Viertelstündlich (Echtzeit)
Gasbeschaffenheit7-0:21.0.0*255 (Brennwert)Monatlich

Praktische Hinweise

Nur zulässige OBIS-Kennzahlen verwenden (siehe BDEW-Handbuch). ✅ Syntax prüfen: Format A-B:C.D.E*F (z. B. 1-0:1.8.0*255). ✅ Automatisierte Validierung (z. B. mit BDEW-Validator oder EDIFACT-Tools). ⚠ Häufige Fehler:

  • Falsche Kennzahlen (z. B. 1-0:1.7.0*255 statt 1-0:1.8.0*255).
  • Fehlende Einheiten (nur KWH, MWH, KVARH etc. erlaubt).
  • Doppelte Kennzahlen in einer Nachricht.

Fazit: OBIS-Kennzahlen sind das Rückgrat der MSCONS-Kommunikation. Bei Fehlern drohen Abrechnungsstörungen oder Fristverstöße. Immer aktuelle BDEW-Vorgaben beachten!

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Detaillierte FAQ-Antwort(988 Wörter)
Was ist der Fehlercode Z29 in APERAK?

Fehlercode Z29 in APERAK – Kurzfassung für die Praxis

Z29 ist ein AHB-Fehlercode in APERAK-Nachrichten, der signalisiert, dass in einer EDIFACT-Nachricht (UTILMD, MSCONS, ORDERS) ein erforderliches Pflichtfeld fehlt – meist der Prüfidentifikator (z. B. im BGM- oder RFF-Segment).

Wann tritt Z29 auf?

  • Fehlender Prüfidentifikator (z. B. leeres BGM+380++9').
  • Falsches Format (z. B. Sonderzeichen statt alphanumerischer ID).
  • Falsche Segmentzuordnung (z. B. Prüfidentifikator im DTM statt BGM).
  • Doppelte IDs (gleiche Referenz in mehreren Nachrichten).

Praktische Lösungsschritte

  1. Fehlerhafte Nachricht prüfen (Segment BGM/RFF auf Vollständigkeit).
  2. Prüfidentifikator korrigieren (eindeutige, AHB-konforme ID verwenden).
  3. Neuversand innerhalb der Fristen (GPKE: 3 Werktage, WiM: 2 Werktage).
  4. Prävention:
    • Automatisierte Validierung (z. B. mit EDI-Validator).
    • Schulungen zu Pflichtfeldern und AHB-Prüfungen.
    • Testnachrichten an die BNetzA-Testplattform senden.

Relevante Regelwerke

  • GPKE/WiM: Definiert Pflichtfelder und Fristen.
  • BNetzA-Festlegung BK6-22-024: APERAK-Fehlercodes und Prüfreihenfolge.
  • EDIFACT-Standard: Technische Spezifikation der Segmente.

Praxistipp: Bei wiederkehrenden Z29-Fehlern Logs des EDI-Systems prüfen – oft liegt der Fehler in der ID-Generierung oder im Mapping.

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Detaillierte FAQ-Antwort(1175 Wörter)
Welche EDIFACT-Nachricht wird für die Anmeldung zum Netzzugang verwendet?

Die Anmeldung zum Netzzugang (Lieferantenwechsel oder Neukundenanmeldung) erfolgt in der deutschen Energiewirtschaft über die EDIFACT-Nachricht UTILMD mit dem Typ A11 (Anmeldung Lieferantenwechsel).

Wichtige Fakten & Prozessablauf

  1. Regulatorische Grundlage:

    • GPKE (Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung) und WiM (Wechselprozesse im Messwesen) definieren den Prozess.
    • § 20 EnWG verpflichtet Netzbetreiber zu diskriminierungsfreiem Netzzugang.
  2. Ablauf & Fristen:

    • Neuer Lieferant (NLF) sendet UTILMD A11 an den Netzbetreiber (NB).
      • Frist: Spätestens 3 Werktage vor Lieferbeginn.
    • NB prüft und antwortet mit:
      • UTILMD A13 (Eingangsbestätigung) oder A99 (Ablehnung) → 1 Werktag.
      • UTILMD A15 (endgültige Bestätigung) → 1 Werktag vor Lieferbeginn.
  3. Kritische Felder in UTILMD A11:

    • MaLo-ID (Marktlokations-ID, z. B. DE00056266892).
    • Zählpunktbezeichnung (33-stellig, z. B. DE00012345678901234567890123456789).
    • Kundendaten (Name, Adresse, Zählernummer).
    • Lieferbeginn (Datum, darf nicht in der Vergangenheit liegen).
  4. Häufige Fehler & Lösungen:

    • Falsche MaLo-ID/Zählpunkt → Vorabprüfung im BNetzA-MaStR.
    • Fehlende Daten → Automatisierte Plausibilitätsprüfung vor Versand.
    • Fristüberschreitung → Eskalation an BNetzA bei Verzögerungen.

Praktische Hinweise

  • Automatisierung nutzen: EDI-Konverter (z. B. SEEBURGER) oder Marktkommunikations-Software (SAP IS-U).
  • Testumgebungen der Netzbetreiber für Probeläufe.
  • Bei Ablehnung (A99) sofort korrigieren und neu senden.

Die UTILMD A11 ist essenziell für reibungslose Lieferantenwechsel und unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben. Korrekte Stammdaten und Fristeneinhaltung sind entscheidend.

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Detaillierte FAQ-Antwort(1119 Wörter)
Was ist der Prüfidentifikator 11012 in MaKo 2025?

Prüfidentifikator 11012 – Kurzfassung für die Praxis Der Prüfidentifikator 11012 ist ein zentrales Steuerungselement in der Marktkommunikation (MaKo) 2025 nach GPKE/WiM und dient der Prüfung konkurrierender An- und Abmeldungen bei Lieferantenwechseln. #### Zweck & Anwendung - Erkennung von Doppelanmeldungen (NN) oder Widersprüchen zwischen An- und Abmeldungen (NN/AN). - Vermeidung von Prozesskonflikten, z. B. wenn ein Kunde gleichzeitig ab- und neu angemeldet wird. - Synchronisation von Netz- und Vertriebsprozessen, um reibungslose Lieferantenwechsel sicherzustellen. #### Wichtige Prozesse 1. Anmeldung NN (Neuanmeldung Netz): - Der Netzbetreiber prüft, ob bereits eine aktive An- oder Abmeldung für denselben Zählpunkt vorliegt. - Falls ja → 11012 löst Ablehnung oder Priorisierung aus. 2. Abmeldung AN (Abmeldung Netz): - Prüft, ob eine neue Anmeldung (NN) vorliegt. - Falls nein → Kunde wird in Grund-/Ersatzversorgung überführt (Prüfidentifikator 11013). #### Rechtliche Grundlagen - § 40 EnWG (Lieferantenwechsel innerhalb 3 Wochen) - GPKE (Kap. 3: An-/Abmeldungen, Kap. 5: Grundversorgung) - WiM (Synchronisation von Netz- und Vertriebsprozessen) #### Praktische HinweiseNetzbetreiber: - Automatisierte Prüfung in EDI-Systemen (z. B. SAP IS-U, enersis) einrichten. - Manuelle Klärung bei Konflikten (z. B. Priorisierung bei Insolvenz). - Fristen einhalten (3 Wochen für Lieferantenwechsel). ✔ Lieferanten: - Vor Anmeldung prüfen, ob bereits eine aktive An-/Abmeldung…

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Detaillierte FAQ-Antwort(1221 Wörter)
Wie lange ist die Aufbewahrungsfrist für EDIFACT-Nachrichten?

Aufbewahrungsfristen für EDIFACT-Nachrichten – Kurzübersicht

Rechtliche Grundlagen & Fristen:

  • 10 Jahre (HGB/AO): Abrechnungsrelevante Nachrichten (INVOIC, MSCONS mit Messwerten).
  • 6 Jahre (AO/GoBD): Prozessdokumentation (UTILMD, APERAK, ORDERS).
  • 3–5 Jahre (EnWG/StromNZV): Netzrelevante Daten (z. B. Bilanzkreisabrechnung).

Praktische Umsetzung:

  • GoBD-konforme Archivierung (unveränderbar, nachvollziehbar, maschinell auswertbar).
  • Elektronische Signatur (bei Rechnungen).
  • Automatisierte Löschroutinen (nach Fristablauf).
  • Sonderfälle: Bei Rechtsstreitigkeiten oder Prüfungen Fristverlängerung bis zum Abschluss.

Empfehlung:

  • Abrechnungsrelevante Daten (MSCONS, INVOIC) → 10 Jahre.
  • Prozessdokumentation (UTILMD, APERAK) → 6 Jahre.
  • Tools: ECM-Systeme (z. B. OpenText) oder Cloud-Archivierung (AWS Glacier).

Wichtig: Laufende Verfahren oder DSGVO-Anforderungen können Fristen verlängern. Dokumentation aller Archivierungsprozesse ist Pflicht!

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Detaillierte FAQ-Antwort(1220 Wörter)
Wie werden Summenzeitreihen in MSCONS übermittelt?

Summenzeitreihen in MSCONS – Kurzfassung für die Praxis Zweck & Bedeutung Summenzeitreihen aggregieren Verbrauchs- und Einspeisedaten mehrerer Messlokationen (z. B. für Bilanzkreise, Netzgebiete oder Lieferanten). Sie sind essenziell für Bilanzierung, Ausgleichsenergieabrechnung und Redispatch 2.0. Rechtliche Grundlagen - EnWG/StromNZV: Bilanzkreisverantwortung (§ 20 EnWG) und Ersatzwertbildung bei Messausfällen (§ 12 StromNZV). - MaBiS/Redispatch 2.0: Pflicht zur Übermittlung aggregierter Daten für Netzengpassmanagement. - MSCONS-AHB 3.1f: Technische Spezifikation (Abschnitt 8.3). Technische Umsetzung - Format: EDIFACT (MSCONS-Nachricht). - Wichtige Segmente: - LIN+1++1:SR (Summenzeitreihe) - PIA+1+Bilanzkreis-ID:Z01 (Identifikation) - QTY+21:Wert:KWH (Energiemenge) - DTM+163:YYYYMMDDHHMM:203 (Zeitstempel, 15-Minuten-Werte) - CCI+7 (Code für Summenzeitreihe) - Aggregationsebenen: Bilanzkreis, Netzgebiet, Lieferant. Prozess & Fristen 1. Messdatenlieferung (MSB → NB): Täglich bis 6:00 Uhr (T+1). 2. Aggregation & MSCONS-Erstellung (NB/BKV): Bis 16:00 Uhr (T+1). 3. Korrekturen: Bis 12:00 Uhr (T+2) (mit Versionierung). 4. Bilanzkreisabrechnung (BKA): Monatlich (Datenstand bis 20. WT). Häufige Fehler & Lösungen - Falsche Aggregationsebene: Prüfen der PIA-ID. - Falsches Zeitraster: DTM-Format (203 = 15-Minuten, 204 = Stunden). - Fehlende Versionierung: Bei Korrekturen DTM+...+2 verwenden. - Falscher Code: CCI+7 (Summe) vs. CCI+8 (Ausfallarbeit). Praxistipps - Automatisierung: EDI-Converter (z. B. SEEBURGER) oder Bilanzierungssysteme (SAP IS-U) nutzen. - Datenqualität: Plausibilitätsprüfungen vor Versand. - Testumgebung: Vor Produktivsetzung Test-MSCONS an ÜNB senden. Tools - EDI-Converter:…

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Detaillierte FAQ-Antwort(1248 Wörter)
Was ist der Unterschied zwischen UTILMD und UTILTS?

UTILMD vs. UTILTS – Kurzfassung für die Praxis

UTILMD (Stammdaten) übermittelt statische Informationen wie Zählpunktdaten, Lieferstellen, Vertragsdetails oder Anlagendaten. Sie wird genutzt für:

  • Lieferantenwechsel (GPKE, Frist: 3 WT vor Lieferbeginn)
  • Neuanlage von Zählpunkten (WiM, sofortige Meldung)
  • Stammdatenänderungen (z. B. Umzug, EEG-Anlagen, Frist: 1 WT)

UTILTS (Zeitreihendaten) transportiert dynamische Messwerte, z. B. Lastgänge, RLM-Daten oder Abrechnungszeitreihen. Typische Anwendungen:

  • Tägliche RLM-Messwerte (MaBiS, Frist: bis 14:00 Uhr des Folgetags)
  • Bilanzkreisabrechnung (tägliche Übermittlung an BKV)
  • Netznutzungsabrechnung (monatlich bis zum 10. WT)

Wichtigste Unterschiede:

AspektUTILMDUTILTS
DatenartStammdaten (z. B. MaLo-ID, Verträge)Messwerte (z. B. 15-Minuten-Lastgänge)
Fristen1–3 Werktage (je nach Prozess)Täglich/monatlich
ProzesseGPKE, WiMMaBiS, StromNZV
EmpfängerNetzbetreiber, Lieferanten, MSBBKV, Netzbetreiber, Lieferanten

Praxistipp:

  • UTILMD immer bei Vertragsänderungen oder Neuanlagen nutzen.
  • UTILTS für Messwertübertragung und Abrechnungsdaten einsetzen.
  • Fristen strikt einhalten – automatisierte EDI-Systeme helfen bei der Compliance.

Bei Fehlern: EDI@Energy-Handbücher und BDEW-Fehlercodes prüfen!

📊 171 Wörter
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Detaillierte FAQ-Antwort(1259 Wörter)
Was bedeutet der CONTRL-Code 43?

CONTRL-Code 43 – Kurzfassung für die Praxis

Bedeutung: Der CONTRL-Code 43 signalisiert ein ungültiges Zeichen in einem EDIFACT-Datenelement (z. B. Umlaute ä,ö,ü, Sonderzeichen @,# oder falsche Kodierung).

Typische Fehlerquellen:

  • NAD+MS (Lieferant/Kunde) mit Umlauten (Müller GmbHMueller GmbH).
  • DTM+137 (Datum) mit falschen Trennzeichen (2024:05:1520240515).
  • Falsche Zeichenkodierung (UTF-8 statt ISO-8859-1).

Fristen & Prozesse:

  • 2 Werktage Zeit zur Fehlerbehebung (Strom/Gas, GPKE/WiM).
  • Bei Nichtbehebung: Eskalation (Mahnung, BNetzA-Meldung, Vertragsstrafen).

Praktische Lösung:

  1. Fehlerhafte Nachricht prüfen (z. B. mit EDIFACT-Validator).
  2. Ungültige Zeichen ersetzen (Umlaute, Sonderzeichen, Leerzeichen).
  3. Korrigierte Nachricht fristgerecht neu senden.

Prävention:

  • Automatisierte Syntaxprüfung vor Versand.
  • Schulungen für Mitarbeiter (EDIFACT-Grundlagen).
  • Testumgebung nutzen (BDEW edi@energy).

Merksatz: „Code 43 ist kein Drama – aber ignoriert wird er teuer. Automatisierte Prüfungen sparen Zeit und Ärger.“

📊 130 Wörter
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Detaillierte FAQ-Antwort(1013 Wörter)
Welche Rolle spielt die COMDIS-Nachricht?

COMDIS-Nachricht: Kurzübersicht für die Energiewirtschaft

Die COMDIS-Nachricht (Commercial Dispute) ist ein standardisiertes EDIFACT-Tool zur Klärung von Abrechnungsunstimmigkeiten zwischen Netzbetreibern (NB), Lieferanten (LF), Messstellenbetreibern (MSB) und anderen Marktpartnern. Sie wird eingesetzt, wenn z. B. Netznutzungsabrechnungen, Lieferscheine oder MSB-Rechnungen abgelehnt werden.

Rechtliche Grundlagen & Prozesse

  • EnWG (§ 40, § 41) und GPKE/WiM regeln die Pflicht zur fristgerechten Klärung von Reklamationen.
  • Fristen:
    • 6 Wochen für Netznutzungsabrechnungen (LF → NB).
    • 4 Wochen für Lieferscheine (NB → LF).
    • 2 Wochen für Antworten auf COMDIS.
  • Anwendungsfälle:
    • Ablehnung von Netzentgelten, Messwerten, Bilanzkreisabrechnungen oder Preisblattänderungen.

Technische Umsetzung

  • EDIFACT-Struktur mit Pflichtsegmenten (UNH, BGM, RFF, AJT/FTX für Begründungen).
  • Begründungscodes (z. B. Z01 für falschen Abrechnungszeitraum) oder Freitext möglich.
  • Automatisierung (z. B. SAP IS-U, EDI-Gateways) reduziert Fehler und beschleunigt die Klärung.

Praktische Hinweise

  • Fristen strikt einhalten – verspätete COMDIS gelten als Akzeptanz.
  • Standardisierte Codes nutzen, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Dokumentation aller COMDIS-Nachrichten für Nachweispflichten.

Fazit: COMDIS ist verbindlich, fristgebunden und effizienzsteigernd – eine korrekte Implementierung vermeidet Sanktionen und manuelle Nacharbeiten.

📊 176 Wörter
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Detaillierte FAQ-Antwort(1505 Wörter)
Was ist bei REMADV-Nachrichten zu beachten?

Kurzanleitung: REMADV in der Energiewirtschaft

Die REMADV-Nachricht (Zahlungsavis) ist ein verpflichtendes EDIFACT-Format für den elektronischen Zahlungsverkehr zwischen Lieferanten, Netzbetreibern und Bilanzkreisverantwortlichen. Sie dient der automatisierten Zuordnung von Zahlungen zu Rechnungen (INVOIC) oder Abschlagsplänen (APERAK) und ist essenziell für liquiditätssichere Prozesse.

Wichtigste Punkte für die Praxis

Rechtliche Grundlagen:

  • EnWG (§ 40, § 41) und BNetzA-Festlegungen (z. B. BK6-19-034) verpflichten zur elektronischen Kommunikation.
  • GPKE/WiM-Prozesse regeln die Einbindung in Marktabläufe (z. B. Netznutzungsabrechnung).

Pflichtsegmente & Fristen:

  • BGM (Nachrichtentyp), DTM (Zahlungsdatum), RFF (Rechnungsreferenz), MOA (Betrag) und NAD (Marktpartner) sind verbindlich.
  • Fristen:
    • 5 Werktage vor Fälligkeit (Lieferant → Netzbetreiber).
    • Unverzüglich nach Zahlungseingang (Netzbetreiber → Lieferant).
    • 6 Wochen nach Lieferende für Schlussrechnungen (§ 40 EnWG).

Häufige Fehler & Lösungen:

  • Falsche Referenzen (RFF): Automatisierte Verknüpfung mit INVOIC/APERAK.
  • Fehlende Währung (MOA): Stammdaten in UTILMD pflegen.
  • Formatfehler: BDEW-Testplattform oder EDI-Validator nutzen.

Tools & Compliance:

  • ERP-Systeme (SAP IS-U) oder EDI-Konverter (Seeburger) für Automatisierung.
  • 10 Jahre Archivierungspflicht (§ 257 HGB, GoBD-konform).

Zusammenfassung

REMADV ist kein optionales Format, sondern verpflichtend für Zahlungsavise. Fristen, korrekte Referenzen und Automatisierung sind entscheidend, um Verzugszinsen, Mahngebühren oder Bußgelder zu vermeiden. Nutzen Sie Validierungstools und ERP-Systeme, um Fehler zu minimieren und Compliance sicherzustellen.

📊 205 Wörter
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Detaillierte FAQ-Antwort(1414 Wörter)
Welche Sonderzeichen sind in EDIFACT-Nachrichten nicht erlaubt?

Sonderzeichen in EDIFACT-Nachrichten: Kurzfassung

Erlaubt sind nur ASCII-Zeichen (7-Bit) sowie:

  • Buchstaben: A-Z, a-z (keine Umlaute!)
  • Ziffern: 0-9
  • Sonderzeichen: ! " % & ' ( ) * + , - . / : ; < = > ? _
  • Steuerzeichen: Segment-Trenner ('), Daten-Trenner (+), Release-Zeichen (?), Komponenten-Trenner (:)

Verboten sind:

  • Umlaute (ä, ö, ü, Ä, Ö, Ü, ß) → Ersetzen durch ae, oe, ue, ss
  • @, €, #, |, Tabulator, Zeilenumbrüche → Ersetzen durch (at), EUR, Nr., ;
  • Apostroph (') → Segment-Trenner, daher im Inhalt verboten

Konsequenzen bei Fehlern:

  • Nachrichten werden sofort abgelehnt (Fehlercode 20/21, R904)
  • Manuelle Korrektur erforderlich → Verzögerungen in Prozessen (z. B. Lieferantenwechsel, Rechnungsstellung)

Praktische Tipps:

  • Automatische Ersetzung von Umlauten und Sonderzeichen in der Software
  • EDI-Validatoren (z. B. BDEW-Prüftool) vor Versand nutzen
  • Testumgebungen für Nachrichten mit Sonderzeichen verwenden

Wichtig: Bei Unsicherheit immer auf ASCII-Zeichen ausweichen – sonst drohen Ablehnungen und Nacharbeiten!

📊 156 Wörter
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Detaillierte FAQ-Antwort(1378 Wörter)