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title: "Mehr-/Mindermengenabrechnung: Wer rechnet mit wem?" description: "Wie die MMMA bei SLP-Kunden zwischen VNB, Lieferant und BKV abläuft – und warum keine Doppelabrechnung entsteht." date: "2025-12-17T14:04:57.940Z" pillar: "user-stories" keywords: ["Mehr-/Mindermengenabrechnung","MMMA Strom Gas","SLP-Kunden Abrechnung","Bilanzkreisverantwortlicher BKV","Verteilnetzbetreiber VNB","Übertragungsnetzbetreiber ÜNB","Doppelabrechnung vermeiden","MaBiS 2.0","GeLi Gas","Ausgleichsenergie","EDIFACT INVOIC","Marktkommunikation Energie"] author: "enerchy Team" featured: false sessionId: "6942af46481b03c154d9ebcf" readingTime: "5 min"

Mehr-/Mindermengenabrechnung: Wer rechnet mit wem?

Wie die MMMA bei SLP-Kunden zwischen VNB, Lieferant und BKV abläuft – und warum keine Doppelabrechnung entsteht.

Die Situation

Rolle: Sachbearbeiter Marktkommunikation oder Bilanzkreisverantwortlicher (BKV)

Die Mehr-/Mindermengenabrechnung (MMMA) ist ein zentraler Prozess im Energiemarkt, der Differenzen zwischen prognostizierten und tatsächlichen Energiemengen ausgleicht. Besonders bei Standardlastprofil-Kunden (SLP) stellt sich die Frage, wer die Abrechnung durchführt und wie eine doppelte Abrechnung vermieden wird.

Das Problem: Unklarheit besteht darüber, ob die MMMA für SLP-Kunden direkt zwischen Verteilnetzbetreiber (VNB) und Lieferant oder über den Bilanzkreisverantwortlichen (BKV) erfolgt. Zudem droht die Gefahr einer Doppelabrechnung, wenn der BKV gleichzeitig mit dem Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) abrechnet.

Die Herausforderung

Klarheit über die Abrechnungswege der MMMA bei SLP-Kunden gewinnen und sicherstellen, dass keine Doppelabrechnung stattfindet.

Warum wichtig? Eine korrekte MMMA ist essenziell für die finanzielle Abwicklung im Energiemarkt. Fehler führen zu falschen Rechnungen, Compliance-Risiken und wirtschaftlichen Verlusten.

Hindernisse: Komplexe Marktregeln, unterschiedliche Verantwortlichkeiten (VNB, BKV, ÜNB) und die Gefahr von Redundanzen in der Abrechnung erschweren die korrekte Umsetzung.

Die Lösung mit enerchy

enerchy klärte die Rollenverteilung und Abrechnungsprozesse bei der MMMA für SLP-Kunden auf. Dabei wurde deutlich, wie die Zusammenarbeit zwischen VNB, Lieferant und BKV funktioniert und welche Mechanismen eine Doppelabrechnung verhindern.

Konkret behandelte Themen:

  • Mehr-/Mindermengenabrechnung (MMMA)
  • Standardlastprofil (SLP) vs. Registrierende Leistungsmessung (RLM)
  • Bilanzkreisabrechnung und Ausgleichsenergie
  • Zusammenarbeit zwischen VNB, Lieferant und BKV
  • Vermeidung von Doppelabrechnung

Bei SLP-Kunden erfolgt die MMMA direkt zwischen dem Verteilnetzbetreiber (VNB) und dem Lieferanten. Der BKV ist hier nicht involviert, da SLP-Kunden über synthetische Lastprofile abgerechnet werden und keine stündliche Bilanzierung stattfindet. Der ÜNB gleicht lediglich die aggregierten Differenzen des gesamten Bilanzkreises aus, nicht jedoch die einzelnen SLP-Mengen. Dadurch wird eine Doppelabrechnung vermieden.

Das Ergebnis

Erreicht: Der Nutzer erhielt Klarheit über die Abrechnungswege der MMMA bei SLP-Kunden und verstand, wie die Marktteilnehmer zusammenarbeiten, um eine korrekte und redundanzfreie Abrechnung sicherzustellen.

Mehrwert: Durch das Verständnis der Prozesse können Fehler in der MMMA vermieden, Compliance-Risiken reduziert und wirtschaftliche Verluste durch falsche Abrechnungen verhindert werden.

Metriken: Zeitersparnis durch klare Prozessbeschreibung, Vermeidung von Nacharbeiten und Korrekturmeldungen.


Diese User Story basiert auf einer echten Konversation mit unserem KI-Assistenten. Details wurden zum Schutz der Privatsphäre anonymisiert.

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